99 Spartipps für mehr Geld

Zum Video die Tipps ins schriftform:

1. Haushaltsplan erstellen
2. Bei monatlichen Kosten über Einspar-Potentiale nachdenken
3. Mitgliedschaften überdenken
4. Unnötige Abos kündigen
5. Mit Kündigung von Abos drohen und nachverhandeln
6. Bargeld statt Karte
7. Kreditkarte abschaffen
8. Am 1. eines Monats festes Budget abheben und damit auskommen
9. Verschiedene Budgets für Haushalt, Kinder, Auto,…. Festlegen
10. Gespartes Geld auf ein Sparkonto für ungeplante Ausgaben
11. Zu Monatsbeginn oder -ende direkt Geld auf ein Sparbuch packen um vorzusorgen
12. Hürden bauen um ans Spargeld zu kommen
13. Ausgaben überwachen und aufschreiben
14. Überlegen was Gründe für deine Impulskäufe sind
15. Impulskäufe vermeiden
16. Widerrufsrecht in Anspruch nehmen nach Impulskauf
17. Aufschreiben was man kaufen will und mindestens 1 Tag warten bevor man es kauft
18. Nach Rabatten Ausschau halten
19. Preise vergleichen online wie offline
20. Liste anlegen mit dem was man haben will und kaufen wenn es im Angebot ist
21. Internet und Handyverträge downgraden
22. Internet mit dem Nachbarn teilen
23. Versicherungskosten monatlich ansparen und jährlich zahlen
24. Unnötige Versicherungen kündigen
25. Bonusheft der Krankenkasse nutzen und Rabatte oder Prämien in Anspruch nehmen
26. 2. Job bzw. Nebenjob annehmen z.B.
27. Babysitten
28. Straße fegen
29. Nachhilfe geben
30. Zeitungen austragen
31. Putzen gehen
32. Als Statist / Kleindarsteller / Promoter arbeiten
33. Bartender
34. Spülkraft
35. Als Student einen Hiwi Job annehmen
36. Mit anderen Worten Faulheit besiegen runter vom Sofa und Geld verdienen
37. Verhandlungsstrategien und Techniken lernen
38. Mit Gläubigern Zinssätze und Raten nachverhandeln
39. Förderungen für Weiterbildung finden und beantragen
40. vom Arbeitsamt
41. oder mit Stipendium
42. Den Chef um Gehaltserhöhung bitten
43. Ggf. Arbeitgeber wechseln und Stelle mit besserem Gehalt annehmen
44. Als Proband bei Studien teilnehmen
45. Blut / Plasma spenden gehen
46. Umschulden (z.B. Kredit bei Familie um teure Dispo abzulösen)
47. Bei Wer Wird Millionär teilnehmen
48. Bei allen Quizshows im TV anmelden
49. Ein Buch Schreiben
50. Open Source Software verwenden
51. Ausmisten und Sachen verkaufen
52. Leihen statt Kaufen
53. Auto verkaufen und auf Fahrrad umsteigen
54. Kurze Strecken zu Fuß laufen
55. Kleinere Wohnung suchen
56. Bei “Zu verschenken” oder “Tauschen” Gruppen auf Facebook anmelden
57. Im Winter- oder Sommerschlussverkauf kaufen gehen
58. Selbst beibringen oder Youtube-Videos gucken statt Kurse besuchen
59. Selber Geschenke basteln statt teure kaufen
60. Alte Klamotten zu Patchworktaschen oder Decken nähen
61. Bei Freunden beim Ausmisten helfen und fragen ob man Sachen verkaufen darf
62. Hochwertige Produkte kaufen statt billigem Müll
63. Gebrauchte Sachen kaufen
64. Eigene Gegenstände pflegen und in Ordnung halten
65. Sachen selbst reparieren
66. Repaircafe nutzen oder Freunde/Bekannte um Hilfe bei der Reparatur bitten
67. Sachen und kleine Gefallen mit Nachbarn und Freunden tauschen
68. Beim Housesitting und Pflanzen gießen mit Obst aus dem Garten bezahlen lassen
69. Altes wiederverwerten oder weiter benutzen statt einfach wegzuschmeißen
70. Suchtgewohnheiten abstellen (Zigaretten, Süßes…)
71. Bedenken dass 1 Packung Zigaretten pro Tag einen Kleinwagen in 10 Jahren kostet
72. DVD Abend statt Kinobesuch
73. Zuhause mit Freunden einen Spieleabend machen statt weggehen
74. Couchsurfing statt teurer Hotelkosten
75. Zelten und Freunde besuchen statt teurem Urlaub
76. Mitfahrgelegenheiten oder Fernbus verwenden
77. Standy bei Elektrogeräten vermeiden
78. Dick anziehen statt Heizung hoch stellen
79. Lüften statt Klimaanlage
80. Im Winter den Kühlschrank durch Balkon ersetzen
81. Selber kochen statt essen gehen oder Imbiss einnehmen
82. Einkaufsliste machen um unnötige Käufe zu vermeiden
83. Für mehrere Tage Kochen und Gerichte einfrieren.
84. Fasten
85. Bei Foodsharing anmelden
86. Vegetarier werden
87. Frisch kochen
88. Regional und saisonal kochen
89. Kein Essen wegwerfen (gut planen)
90. Tiefkühltruhe abschaffen / verkaufen
91. Energiesparkühlschrank in richtiger Größe verwenden
92. Große Portionen kochen und Kochgemeinschaften machen
93. Reste einfrieren
94. Reste auf der Arbeit essen statt Mensa
95. Obst und Gemüse selbst anbauen
96. Gewürze selbst anbauen
97. Im Asialaden Mengenrabatte für Gewürze mitnehmen
98. Kaffeekapseln abschaffen
99. Brot und Brötchen selbst backen

Die Tipps sind auf Grund des 3. Teils der Serie Raus aus den Schulden entstanden durch Brainstorming von den Youtube Nutzern:

Paul Jansen
Ana
Flo
Elke Beier
Kristina Groneberg
oroaguila
Feuerhertz
ZonycOrder
Melanie M
ErfolgReichLeben
The Lotz
Paddy hat Internet

Vielen Dank für eure Hilfe und Quelle:

30 Euro pro Jahr sparen mit dem wlan router.

Hey heute gibt es einen neuen Spartipp von mir und zwar einen Stromspartipp mit dem ihr im Jahr ca. 30 Euro sparen könnt.

Denn wir wollen ja alle Strom sparen, denn die Stromrechnung ist so ein Moment im Jahr wo man denkt:“Oh fuck, ey warum habe ich schon wieder so einen hohe Rechnung.“

Es geht um euren Wlan Router! Das ist dieses kleine Gerät mit dem ihr ins internet kommt.

So ein wlan verbraucht ja wirklich richtig viel Strom. Man denkt da meistes gar nicht so drüber nach und er läuft 24 Stunden.

24 Stunden? Echt so viel hat ein Tag?

Auf jeden Fall braucht ihr euren Router um ins internet zu kommen. Aber habt ihr euch mal die Frage gestellt wie oft ihr eigentlich im Internet seid?

Ich bin immer im Internet

Nein du bist nicht immer im Internet.

Weil irgendwann willst du ja auch mal schlafen

Brauchst du einen wlan router im Schlaf?

Ich träume die ganze Zeit vom internet und dann muss ich auch noch im Traum mein Youtube video weiter schauen.

Dann geht man ja irgendwie noch in die Schule oder studieren oder arbeiten. Nochmal 8 Stunden am Tag. Das heißt wir haben schon 16 Stunden, wo wir das ding eigentlich ja gar nicht brauchen.

In der Zeit könntet ihr vielleicht auch einfach mal dieses Knöpfchen drücken und das Teil ausschalten. Denn wenn es aus ist, kann es keinen Strom verbrauchen.

Jetzt fragt ihr euch:Ist das eigentlich viel oder wenig? Euer Router kostet im Jahr ca. 45 Euro strom. 16 von 24 Stunden das sind halt einfach zwei drittel oder 66 Prozent.

Mathe! Zahlen! ich kann das im Kopf, ich habe Mathematik studiert.

Auf jeden Fall kommen da 30 Euro raus, die ihr einfach sparen, wenn ihr euch einfach nur angewöhnt dieses Knöpfchen zu drücken um den Wlan router auszuschalten.

Und das beste ist, wenn du so eine Mehrfachsteckdose hast.

Ich habe da mal etwas vorbereitet. Das ist die Mehrfachsteckdose und dann gibt es die mit Kippschalter.

Den kann man dann auch hin und her klappen und da kannst du nicht nur deinen Wlan router dran hängen sondern auch noch dein Smart-TV und deine Stereoanlage, deine Soundanlage, nur den Kühlschrank solltest du vielleicht nicht dran packen, denn dann werden deine Lebensmittel ziemlich schnell schlecht.

Durch eine so eine Steckdose, die überhaupt nicht viel Kohle kostet könnt ihr nicht nur 30 Euro sparen von eurem Wlan router sondern ihr könnt wahrscheinlich nochmal genauso viel sparen durch euren Fernseher und ähnlich kosten vielleicht noch mal durch die soundanlage.

Das sind dann schon 100 Euro die man im Jahr spart oder 10 Euro die man im Monat mehr hat.

 

So habe ich mit meiner Freundin über ihre Schulden gesprochen.

Ich wusste, dass ich sehr behutsam sein muss. Denn gerade wenn es stimmt ist es natürlich auch so, dass viele Menschen Angst haben wenn sie verschuldet sind, dass man sie auslacht oder dass sie sich schämen weil sie irgendwas falsch gemacht haben könnten.

Erst mal habe ich Miriam nicht wirklich angesprochen. Ich habe sie irgendwann mal beiläufig gefragt, wie sie ihr Studium finanziert und dann sagte sie, sie hat halt einen Studienkredit.

Ich wusste ja, dass Miri im Studentenwohnheim wohnt und wusste, dass sie eine extrem günstige Miete hat und ich wusste was der BaföG-Satz ist. Dann hatte sie ja noch einen Job neben bei und ich weiß, wie ich im Studium gelebt habe und das hat einfach keinen Sinn ergeben, dass sie jetzt zwingend diesen Kredit benötigte, um ihr Leben zu finanzieren.

Es hat also meine Vermutung, dass sie ein prinzipielles Geldproblem hat an der Stelle schon ziemlich stark erhärtet. Und dann habe ich gemeint:

„wenn du diesen Studienkredit hast, wieviele Schulden hast du dann am Ende deines Studiums?“

Sie wusste das gar nicht so genau aber nach einer Zeit näherten wir uns dann einer Zahl. Ich fand das schon total krass zu sehen, dass es etwas mehr als 10’000 Euro waren.

Vor allen Dingen weil einige dieser Kredite Dispokredite und Kreditkarten waren, die richtig teure Zinsen hatten. Ich habe zum einen differenziert und gesagt:“Naja es gibt ja Investitionsschulden und Konsumschulden und so ein Kredit fürs Studium ist ja eigentlich eine Investition“

Mir war es wichtig, dann viel über das Thema zu sprechen und auch zu verstehen, wie es dazu gekommen ist. Ich glaube was ich versucht habe ist von Miriam so ein Art Geständnis heraus zu locken. Sie hatte Anfangs sehr stark so gewirkt wie:

„Ja eigentlich ist ja auch mein Ex dran schuld, weil wir haben zusammen gewohnt und ich habe dann einen Kredit für ein Paar Möbel aufgenommen und dann ging das alles auseinander und dann hat er mich noch abgezogen.“

Mir war es wichtig, dass Miriam zumindest in einem kleinen Schritt auf mich zugeht und für sich erkennt, dass auch sie mit ihrem Verhalten eine Verantwortung trägt und das habe ich glaube ich versucht auf diverse Arten und Weisen aus ihr raus zu locken. Ohne natürlich direkt zu sagen:

„Oh Miriam ich glaube dir kein Wort, du bist bestimmt selbst daran schuld!“

Miriam hat zu mir gesagt, dass sie mein Hilfe gerne möchte.
Also aus irgend einem Grund hat sie mir vertraut. Allerdings habe ich direkt dazu gesagt: „Ich kann dir helfen, aber ich vermute, dass es nicht die Hilfe ist, die du jetzt erwartest“ Ich habe natürlich vermutet, dass Miriam unter Hilfe versteht, dass man ihr Geld leiht oder dass ich ihr Geld leihe oder Geld gebe. Das war mir direkt klar, dass das keine Option ist. Ich kann Miriam Support geben. ich kann sie unterstützen. Moralisch. Ich kann ihr ganz viele Tipps und Tricks zeigen, aber ich gebe ihr kein Geld, weil was für mich sehr ersichtlich war ist sie konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mit Geld umgehen. Nicht verantwortungsvoll und das musste sie erst mal lernen.

Ich habe mir die ganze Zeit nur überlegt: „Wie blöd! Die Frau gibt irgendwie 100 Euro im Monat an Zinsen aus und nimmt neue Kredite auf, um sich Sachen zu leisten!“ Wenn sie jetzt einfach mal einen Moment lang sich zusammen reißt und von diesen Schulden runter kommt, dann hat sie doch monatlich viel mehr Spielraum.

Ich hatte mal ein Buch gelesen von einem Menschen der verschuldet war und später sehr reich geworden ist und habe mich noch an ein paar Sachen erinnert. Und eine der Sachen die sehr wichtig ist, ist überhaupt erst mal einen überblick über die Finanzen zu bekommen.

Dann habe ich zu Miriam gesagt, wenn ich dir helfen soll musst du dich bitte komplett ausziehen. Also nicht ihre Klamotten sondern die Finanzen. Ich muss alles wissen was du hast, sonst kann ich das mit dir nicht aufarbeiten und verstehen wo du bist.

Und dann haben wir einen Finanzplan aufgestellt. Ich glaube ich war eher erleichtert, dass das jetzt mal im Raum stand und dass Miriam sich mir öffnenen konnte. Das hat ja auch viel von Vertrauen gezeigt. Wenn ich von einem Problem in Kenntnis gesetzt bin, kann ich mit dem Problem arbeiten und damit umgehen. Wenn ich nicht weiß, dass ein Problem existiert dann kann ich halt auch nicht darauf eingehen. Das heißt die Tatsache, dass Miriam da mit mir gesprochen hat, war ganz wichtig, sonst hätte ich sie auch nicht unterstützen können.

Wenn du jemanden kennst der verschuldet ist oder bei dem du vermutest, dass er ein Geldproblem hat dann versuch ihm doch einen Raum zu bieten, mit dir darüber ins Gespräch zu kommen. Die meisten Menschen trauen sich glaube ich nicht, das anzusprechen und sind eigentlich – so habe ich den Eindruck gehabt – sehr dankbar darüber, wenn es wirklich jemanden gibt mit dem man sich da mal austauschen kann.

Miriam hat mir irgendwann gesagt, dass es wichtig war, dass sie sich nicht verurteilt gefühlt hat. Ich habe sie auch nicht verurteilt. Also verurteile niemanden, denn es sind die verschiedensten Umstände, die dazu führen können, dass jemand da rein gerät und ich glaube es ist ganz wichtig, anzuerkennen, dass das jetzt so passiert ist und dass man dann in die Zukunft blickt und schaut, wie man das Problem lösen kann.

Was brauchst du wirklich? Unser Rat zum Schulden tilgen: Minimalismus!

Heute will ich mit dir über eines der zentralsten Themen überhaupt Diskutieren. Was brauchst du wirklich? Zum Leben, Zum Glücklich sein, um aus den Schulden raus zu kommen…

Wenn du verschuldet bist hast, dann hast du mehrere Möglichkeiten etwas daran zu ändern. Zwei offensichtliche.

  1. Du kannst dein EInkommen erhöhen
  2. Du kannst deine Kosten reduzieren

Jetzt ist Einkommen erhöhen für viele Leute erst mal eine Schwierige Sache. Du hast deinen Job und zum Chef  gehen und sagen: „Ich brauche mehr Geld“ ist nicht so leicht, weil er vielleicht auch seine Kosten sparen will.

Als Miri und ich noch nicht zusammen gewohnt haben ist sie von ihren Schulden runter gekommen. Es gab schon jemanden der auf unsere Youtube Videos gesagt hat: „Die hat bestimmt einfach mehr Geld verdient“ Aber das stimmt halt nicht.

Miri hatte damals im Monat ca. 1400 Euro zur Verfügung. Sie hat es geschafft ihre monatlichen Kosten unter 600 Euro zu senken. Das heißt sie konnte 800 Euro pro Monat sparen. Das mal 12 sind 9600 Euro pro Jahr. So kommst du von deinen Schulden runter.

Deswegen will ich hier mehr über die Kosten, die man sehttp://unverschuldet.org/wp-admin/post-new.phpnken kann reden. Stell dir doch mal die Frage: „Was brauchst du überhaupt?“

  1. Wohnung wirst du brauchen
  2. Essen, damit du nicht nur von Luft und Liebe lebst
  3. Du musst irgendwie zu deinem Job kommen. Vielleicht brauchst du eine bestimmte Kleidung damit du arbeiten kannst?
  4. Als Menschen benötigen wir dann wohl noch soziale Interaktionen.

Das sind meiner Meinung nach die 4 absoluten Basics, die man benötigt. Miri und ich geben dafür pro Monat weniger als 1000 Euro zusammen aus. Das heißt 500 pro Person. Wir wohnen in einer 1 Zimmer Wohnung und für lebensmittel geben wir ca. 360 Euro aus. Dann haben wir beide noch Internet und ein Handy.

Alles andere ist erst mal Luxus. Jedes mal wenn du dir was kaufen willst oder du ein Bedürfnis hast, weil andere das auch haben, ist das eine Gelegenheit für dich darüber nachzudenken, ob du das wirklich brauchst?

Miri und ich kennen dich nicht. Wir können dir nicht sagen, was du wirklich brauchst und was du nicht brachst. Was wir dir sagen können ist, dass es ein paar Basics gibt, die schafft man mit 400 bis 600 Euro. Alles andere hängt von deiner speziellen Situation ab.

Du magst dich vielleicht an das ein oder andere gewöhnt haben. Ja, rauchen zum Beispiel. Braucht man wirklich Zigaretten? Jetzt wird mir jemand sagen:“Klar ich bin doch süchtig“ Aber auch das kann man ändern, wenn man wirklich möchte.

Auto! Ein anderes Beispiel, da hat Miriam ja schon mal ein Video zu gemacht, wie sie ihr Auto verkauft hat. Und ich sage nicht, dass du jetzt umbedingt dein Auto verkaufen musst. Es kann Situationen geben wo du ohne Auto nicht anders zu deinem Job kommen kannst.

Oder wo du für den Job von deinem Auto abhängig bist.

Ein cooler Trick, den du dann anwenden kannst wenn du dir irgendwas kaufen möchtest ist ne Woche zu warten. Wenn du jetzt denkst „Hey cool ich brauche irgendwas“ Sag dir „Ok, ich stelle es auf meine Wunschliste“ und dann warte ne Woche. Oder bei vielen anderen Sachen ist es auch so, dass du warten kannst. Das heißt einen Kredit auf zu nehmen um dir jetzt einen Wunsch zu erfüllen ist total doof. Wenn du das wirklich brauchst und das wirklich haben willst, dann kannst du auch darauf sparen und es dir dann kaufen.

Du wirkst merken, wenn du erst mal für das Geld hart gespart hast ist es viel schwieriger es wirklich zu kaufen, weil du weißt wie sehr du gearbeitet hast, damit du dieses Budget hast. Dann überlegst du dir: „Brauche ich das wirklich?“ Vielleicht stellst du fest: „Ne, brauche ich nicht!“

Miri könnte sich jetzt zum Beispiel ein Auto leisten, weil sie keine Schulden mehr hat. Miri hat den Lebensstandard von damals noch. Das heißt jetzt hat sie fast 1000 Euro jeden Monat über. Miri fängt nicht an wieder alles Mögliche zu konsumieren. Im Gegenteil Miri hat ein Ziel. Sie möchte in ein einhalb Jahren mit mir zusammen auf Weltreise gehen und dafür muss man ein bisschen Geld zur Seite legen und das ist etwas worauf wir gerade sparen. Natürlich müssen wir an anderen Stellen ein bisschen unseren Lebensstandard runter fahren. Aber es ist halt immer die Frage:“Was brauchst du wirklich?“

Wichtig ist, dass du dir bewusst darüber wirst, was du ausgibst, was du wirklich brauchst und warum du es ausgibst.

Wenn du jetzt sagst:“Ey der Rene der spinnt total. Der hat zwar ein Paar Sachen gesagt, die man nur minimal braucht aber es gibt ganz andere Sachen, die ich auf jeden Fall brauche, auf die ich nicht verzichten kann“ Dann schreib mir das hier in die Kommentare oder schreib mir ne E-Mail oder sag es mir irgendwie. ich mag mit dir in die Diskussion kommen. Ich bin mir sicher, dass es vieles gibt von dem du vielleicht gerade glaubst, du kannst niemals drauf verzichten, aber worauf du eben doch verzichten kannst, wenn du es mal mit einem anderen Blickwinkel siehst.

Bei Miriam habe ich gesehen, dass sie auf fast alles verzichten konnte was vorher zu ihrem Lebensstandard gehört hatte und dass sie ein total glücklicher Mensch damit geworden ist, viel selbstbewusster und nicht mehr so stark abhängig ist von: „Oh wie sehe ich aus, was denken andere Leute über mich? Ich brauche hier irgendwie ein Statussymbol oder so“. Sondern ist ist einfach bei sich angekommen.

nd ich glaube, das kannst du auch schaffen und versuch mal wirklich selbst darüber nachzudenken was du wirklich brauchst!

Verrückt?!? Sparbuch trotz Schulden!

Kennt ihr das? Ein Sparbuch. Das Buch mit dem Sparen. Es geht hier ja um Spartipps, da macht ja ein Sparbuch Sinn. Das gute alte Sparbuch. Ich weiß nicht, ob ihr eines habt oder ob ihr es kennt, aber auf jeden Fall ist es ein super praktisches Teil.

Da kann man ganz klassisch Beträge drauf einzahlen und es dann zur Seite legen und es als eiserne Reserve nutzen. Wir könnten es auch das Eisernbuch nennen. So eine eiserne Reserve ist total wichtig, falls auf ein Mal unvorhergesehene Dinge passieren. Zum Beispiel, die Spülmaschine ist kaputt oder dein Auto fährt nicht mehr. Dein Handy ist verloren gegangen oder jemand hat es dir geklaut. Dann ist so ein Sparbuch etwas richtig geiles, weil ihr darauf zurück greifen könnt und nicht Papa anrufen und weinen müsst und sagen müsst: „Papa ich habe kein Geld und die Waschmaschine ist kaputt“. Nein Ihr habt euer eigenes Sparbuch.

Als Miri mit ihren 10’000 Euro Schulden richtig was verändern wollte, haben wir beschlossen, dass es total sinnvoll ist erst mal ein Sparbuch anzulegen. Was macht man also mit einem Sparbuch? Am besten am Anfang des Monats immer ein bisschen Geld drauf packen. Eine gleichbleibende Rate bietet sich an. 50 Euro, 100 Euro oder 150 Euro. Jeden Monat mindestens 50 Euro von deinem Gehalt. Keine Diskussion.

Miri hat als sie etwas verändern wollte jeden Monat 150 Euro auf ihr Sparbuch gelegt. Ihr denkt jetzt vielleicht: „Hä?!? Die hat doch Schulden. Warum spart die denn da? Das geht doch gar nicht!“ Es macht aber total viel Sinn etwas zurück zu legen anstatt nur den Kredit zurück zu zahlen. Denn wenn du das nur machst, dann wirst du deinen Kredit los und es läuft top und es wird weniger, aber auf ein Mal passiert irgendwas und musst wieder einen neuen Kredit aufnehmen und dann bist du frustriert. Deswegen ist es echt super, wenn man ein Sparbuch im Petto hat und sich nicht wo anders Geld leihen muss.

Das heißt du sparst dir nicht nur Geld für den schlechten Fall sondern du sparst dir weitere Zinsen, falls du dann noch Mal einen Kredit aufnehmen müsstest.

Spare 200 € pro Jahr durch Rabatte für Lebensmittel #unverschuldet

Miri: Mit dem Tipp konnten wir 200 Euro im letzten Jahr sparen.

Rene: Hey ich war einkaufen.

Miri: Was denn?

Rene: 12 Kilo Nudeln, 24 Packungen! Und das beste ist…

Miri: Willst du nur noch Nudeln essen?

Rene: Nö, aber …

Miri: Wieso kaufst du dann so viele?

Rene: Weil sie im Sonderangebot waren nur 77 Cent statt 1.59

Miri: Wegen den paar Cent…

Rene: Nicht wegen den Paar Cent! Wegen 20 Euro!

Miri: Jo laber nicht, Schweine labern auch nicht…

Rene: Um zu sehen wie viel wir gespart haben, müssen wir erst mal schauen, was kostet eine Packung Nudeln?  1.59€ für meine Lieblingssorte. Ich habe aber nur 77 Cent bezahlt. Das heißt für eine Packung Nudeln habe ich 82 Cent gespart. Da ich aber 24 Packungen gekauft habe, habe ich 24*0.82€ = 19.68 € also fast 20 Euro gespart.

Das ist eine Möglichkeit mit der ihr viel Geld sparen könnt. Wenn Nudeln nur die Hälfte kosten und ihr habt am Monatsende kein Geld über, dann ist es echt ärgerlich, keinen Puffer haben und so ein Schnäppchen verstreichen lassen zu müssen.  Deswegen ist es wichtig, immer etwas Geld über zu haben.

So habe ich mit meinem Partner über meine Schulden gesprochen

Ich habe mich dafür ziemlich geschämt. Also erst mal wusste ich gar nicht wieviel Schulden ich jetzt ganz genau habe. Ich habe schon seit ewigen Zeiten Schulden und war nie schuldenfrei. Das hat sich über die Zeit einfach angehäuft und ich habe nie auf mein Konto geschaut und immer gedacht, das wird schon irgendwie reichen.

Hätte ich mit meinem Partner nicht über meine Schulden gesprochen, wäre ich bis heute sicherlich nicht schuldenfrei. Er ist nicht schuld daran, dass ich schuldenfrei bin, aber er hat viel dazu beigetragen, dass es geklappt hat, da er mich sehr unterstützt hat. Es war aber ein sehr schwieriger und emotionaler Weg, das überhaupt anzusprechen.

Ich glaube Rene hat das damals angesprochen. Als wir gemeinsam am Frühstückstisch saßen und über Geld im Allgemeinen gesprochen haben und wohl schon gemerkt hatte, dass etwas nicht stimmt an meinem Konsum und Geldverhalten. Ich glaube gut war vor allem, dass Rene mich nicht verurteilt hat oder dass er mich nicht als einen Versager hingestellt hat, sondern dass er gesagt hat: „Ok, dass kann man ändern, das kann man in den Griff bekommen“ Er hat mir irgendwie Mut gemacht.

Was dazu beigetragen hat, dass ich mein Verhalten geändert habe, war eigentlich die Aussage, als Rene zu mir meinte: „Eigentlich kaufe ich dich ja jetzt mit deinen Schulden ein.“ Da dachte ich nur so: „Ja scheisse“. Eigentlich hatte ich mir wirklich vorgestellt, ich heirate dann irgendwann jemanden der genug Geld hat und dann ist das kein Thema mehr, weil ich ja eh Kinder haben möchte und es dann egal ist.

Aber so die Pistole auf die Brust gesetzt zu bekommen und das zu hören hat bei mir dazu geführt, dass ich mich fragte, ob ich das wirklich wollte oder ob ich das nicht ändern wollte. Mir wurde klar, dass es meine Verantwortung war und dass es nicht sein kann, dass auf ein Mal jemand anders für mein Verhalten gerade stehen muss.

Ich habe mich ziemlich geschämt dafür.

Nachdem das Thema dann so auf dem Tisch war, haben wir ziemlich lange darüber gesprochen. Also nicht nur ein Paar Minuten oder Stunden, sondern mehrere Tage. Das war auf der Rückfahrt von Hamburg zu mir nach hause. Das sind ja ca. 6 Stunden kontinuierlich Thema. Da sind auch viele Tränen geflossen, vor allem als Rene mich fragte, ob wir meine Kontobewegungen rückwirkend anschauen könnten.

Ich wusste zwar, dass ich viel Geld für unnötiges Ausgegeben habe, aber ich wusste nicht genau für was. Und dann sind wir das gemeinsam durchgegangen. Er hatte immer gesagt, was es für posten es sind und ich habe gesagt, was es war. Er hat es dann sortiert in Kategorien, wie Gesundheit, Drogerie, Lebensmittel, Konsum, Hobby, und so weiter. Dann hat er am Ende gefragt, ob er mir sagen soll, wie viel Geld ich für welche Kategorie im letzten Jahr ausgegeben habe. Das war eine der schlimmsten Momente, weil ich wusste, dass ich das meiste Geld für Konsum ausgegeben hatte.

Ich glaube ich habe so viel konsumiert, um andere Gefühle damit weg zu drücken. Ging es mir schlecht, musste ich mir etwas gutes tun. hatte ich etwas geschafft, musste ich mich belohnen. Habe ich gesehen, dass andere sich irgendwas erlauben, dann dachte ich dass ich das auch darf und können müsste. Ich wollte einfach nicht, dass es mir an irgend etwas fehlt. Ich hatte ein hartes Leben mit Ausbildung, Studium und jobben. Ich glaube ich hatte ca. eine 65 Stunden woche und dann muss ich ja irgendwann Leben dürfen. Und ich habe halt gelebt in dem ich mir Sachen gekauft habe.

Ich weiß nicht mehr, was ich mir gekauft habe. Klamotten und Zeug. Die Tatsache, dass ich es nicht mehr weiß spricht ja dafür, dass es eigentlich unwichtige Sachen waren.

So viel kostet dich eine Pizza oder ein Döner wirklich!

Hast du dir schon Mal Gedanken darüber gemacht, wieviel so eine Pizza eigentlich wirklich kostet. Jetzt sagst du sicher: „Klar weiß ich das! 7 Euro für ne normale Pizza. Was für eine doofe Frage“

Aber hast du dich mal gefragt, wieviel 7 Euro eigentlich sind? Im letzten viertel Jahr habe ich alle Kosten für Lebensmittel und Einkäufe aufgeschrieben. Was raus kam ist dass ich 180 Euro pro Monat – also 6 Euro am Tag – für Lebensmittel ausgegeben habe.

Das bedeutet, dass die Pizza oder der Döner, den man mal schnell zwischendurch isst, kostet nicht nur 6 Euro, sondern es kostet Frühstück-, Mittag- und Abendessen zusammen. Deswegen ist unser Tipp, wenn du wenig Geld oder Schulden hast, dass du nicht so oft am Kiosk dein Essen kaufst sondern, dass du zu Hause isst.

Jetzt magst du entgegnen, dass du dafür viele Grundnahrungsmittel benötigst und dass das Einkaufen echt teuer werden kann. Klar das stimmt. Jedoch kannst du von denen auch viel häufiger als nur ein Mal kochen.

Also überlege dir ob du tatsächlich auswärts eine Pizza oder einen Döner essen willst oder ob du nicht einfach zu Hause essen willst, denn zu Hause essen ist viel günstiger als 6 bis 7 Euro + die anderen Mahlzeiten.

10 Dinge, die du nicht tun solltest wenn du verschuldet bist!

1. Weiteren Traumkredite abschließen

Du kennst das vielleicht auch. Du bekommst einen Brief von der Bank wo dir 2000 Euro angeboten werden. Im Endeffekt zahlst du viel mehr zurück. 2500 Euro oder sogar noch mehr. Mach das nicht und zerreiß den Brief lieber direkt.

2. Mit EC- oder Kreditkarte zahlen.

Wenn du an der Kasse immer nur mit Plastikgeld bezahlst weißt du im Zweifel nicht, wie viel Geld du in diesem Monat schon ausgegeben hast. Studien haben gezeigt, dass Menschen den überblick verlieren, wenn sie mit Plastikgeld bezahlen.

3. Dich von anderen beeinflussen lassen.

Ich kenne das noch aus meiner Zeit von damals als ich Schulden hatte. Wenn ich mit meiner Mama unterwegs war und sie meinte: „Kauf dir das doch mal Kind und gönn dir was“, dann habe ich das schon eher gemacht. Auch wenn die Verkäuferin sagt: „Das steht Ihnen aber super, das sollten Sie umbedingt mitnehmen“, dann macht man das vielleicht schon mal eher.

4. Geld von deinen Freunden leihen

Du solltest dir gar kein Geld mehr leihen, aber insbesondere nicht von deinen Freunden. Deine Freunde sind dafür da, dass ihr ne gute Zeit habt aber nicht, damit es stress gibt, wenn du am Monatsende 20 Euro nicht zurückzahlen kannst.

5. Spontan und ungeplant Sachen kaufen!

Du hast zum Beispiel ne Prüfung bestanden und denkst dir so: „Wow, dafür muss ich mich doch mal belohnen, erst mal schnell was kaufen“ oder du hast einen neuen Freund und denkst dir: „Verdammt ich habe gar keine Unterwäsche oder was schickes zum anziehen.“ Und dann kaufst du auf ein Mal 6 Kombinationen, weil es ja auch so viele Gelegenheiten gibt wo man die anziehen kann.

6. Sachen jetzt kaufen, aber erst später bezahlen.

Wenn du ein neues Handy kaufen willst schlägt der Verkäufer gerne mal vor 10 Euro mehr pro Monat zu bezahlen, damit es auch das geiler Handy dazu gibt. Dabei ist in den meisten Fällen über die Jahre das Handy viel zu teuer bezahlt. Auch wenn du einen neuen Fernseher kaufst und du sogar 0% Finanzierung bekommst, solltest du nicht zuschlagen. Es ist viel cooler auf eine Sache die man sich wünscht zu sparen als später jeden Monat von den monatlichen Kosten erdrückt zu werden.

7. So tun als ob alles top ist

Du gehst mit Freunden essen und lädst alle ein, weil es ein so schönes Gefühl ist, deine Leute einzuladen, obwohl du weisst, dass du eigentlich keine kohle dafür hast. Oder du machst krass Party und fährst dick auf, um zu überspielen, dass du Probleme hast.

8. Am Anfang des Monats alles Geld ausgeben

Denk daran, dass du das Geld den ganzen Monat benötigst. Wenn es am Ende knapp wird läufst du Gefahr teure Kurzzeitkredite abzuschließen oder du hast einfach nur Stress oder Hunger, weil es mal wieder nicht reicht. Plane lieber genau wofür du deine Geld ausgibst und gehe nicht direkt am Anfang hin und sage: „Ich habe den letzten Monat überstanden. Jetzt geht es mir wieder gut.“

9. Blick auf Konto vermeiden.

Ich kann das total gut nachvollziehen. Es ist ein scheiß Gefühl, wenn man bis hinten an verschuldet ist und kein Geld hat. Es ist dennoch total wichtig, den Überblick zu behalten und auch in die Abrechnungen von den Kreditkarten und so weiter zu schauen. Die Schulden sind jetzt einfach da. Das ist halt so. Ihr könnt daran etwas ändern. Das super, aber behaltet den Überblick. Das ist ganz wichtig.

10. Anderen die Schuld für deine Situation geben.

Klar, man kann auch mal Pech haben. Aber selbst wenn schon alles schief gegangen ist. Jetzt bist du in der Situation. Es hilft dir nichts weiter, wenn du tolle Erklärungen hast und dich super raus reden kannst, warum das alles so ist. Das gibt dir keinen Euro mehr. Das einzige was du jetzt machen kannst ist jetzt die Verantwortung zu übernehmen und jetzt für dich da zu sein und jetzt etwas zu verändern. Denn nur du bist für dich verantwortlich. Selbst wenn dich jemand total über das Ohr gezogen hat, tut das nichts zur Sache. Du bist jetzt da wo du bist und nur nur du kannst jetzt etwas daran ändern.